Besuchen - Bilden - Schreiben. Das Kloster Maulbronn und die Literatur

Besuchen - Bilden - Schreiben, unter diesem Motto steht die Dauerausstellung zur Literatur in Maulbronn, die gratis für alle Besucher im Infozentrum zu besichtigen ist. In drei Abteilungen ist zu sehen, wie das Kloster und die Literatur miteinander verbunden sind.

Besuchen, das sind Felix Fabri, der auf dem Weg nach Santiago de Compostela die Maulbronner Heiltümer empfiehlt oder Doktor Faust, der sein Heil im Goldmachen sucht. Das sind Joseph Victor von Scheffel, der im Kloster Ruhe sucht und den Wein besingt oder Stefan George auf den Spuren Friedrich Hölderlins.

Bilden, das sind die Klosterschüler und Seminaristen, aber auch die Lehrer, die in den letzten 500 Jahren zu einem gottesfürchtigen und gebildeten Mitglied der evangelischen Kirche erzogen und erzogen wurden. Den Anfang machte der erste evangelische Abt Valentin Vannius, der den strengen Rahmen der Klosterschule definierte. Ausbruchsversuche gab es später genug. Karl Friedrich Reinhard hat die Anstalten gescholten, Georg Herwegh hat sich im Caféhaus herumgetrieben und Hermann Hesse ist lieber gleich geflohen.

Schreiben, das ist vor allem Hermann Hesse, der wie wenige das Kloster zum Gegenstand seiner Literatur gemacht hat. Schreiben sind aber auch die Lyriker, die hier die ersten Gehversuche im Feld der Literatur unternommen haben. Von Friedrich Hölderlin über Hermann Kurz bis Hermann Hesse.

Öffnungszeiten: wie das Kloster

Links:

Literaturmuseum der Stadt Maulbronn

Kloster Maulbronn